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eBooks im Alltag

Das Lesen von eBooks gehört bei uns inzwischen zum Alltag, meine Frau als Bahn-Pendler nutzt Ihren Reader, ein PocketBook Touch, recht intensiv.

Schön, dass wir beide Geräteklassen vergleichen können, denn ich lese auf meinem Nexus 7 Tablett. Beide Geräte sind tolle Teile und sie tun wirklich das, wofür wir sie gekauft haben, auf beiden macht das Lesen Spaß, ein dickes Buch in der Hand vermisst man nicht wirklich. Es ist doch der Text, der fesselt, nicht die Haptik oder der Geruch des Buches.

Für reine Leseratten sind die Reader besser: Federleicht, lange Akku-Standzeit und auch draußen in hellem Licht sehr gut lesbar. Das Tablett hat auch ein gutes Display, das aber im Freien oder im Zug doch störend spiegelt, man muss es immer richtig halten, manchmal findet man keine störungsfreie Position. Obwohl ein 7 Zoll Tablett nicht wirklich ein Schwergewicht ist, ermüdet die Hand viel schneller als beim Reader.

Natürlich kann das Tablett viel mehr: Spielen, Chatten, Facebook, Shoppen, Informieren, im Web stöbern, Musik streamen, die Heimelektronik fernsteuern … usw. Deswegen ist es auf den zweiten Blick nicht verwunderlich, das die EInk-Reader eher von bibliophilen Menschen aus der älteren Generation genutzt werden, die wirklich nur gut lesen wollen.

Obwohl mit vielen Vorteilen versehen wird der Reader von vielen Analysten schon wieder tot gesagt, alles wird mit dem Tablett gemacht werden. Schade, wahrscheinlich haben sie recht, das Interesse der Anbieter wird es auch sein, denn eines kann ich mit dem Reader nicht so gut wie mit dem Tablett: Umsätze generieren. Auch wenn die besseren Reader einen Book-Shop und WLAN integriert haben, die Nutzer kaufen Ihre Bücher mehr am Computer und laden sie dann in das Gerät.

Umschlag Lehmanns EBook Ratgeber

Schon früher habe ich auf den sehr guten eBook-Ratgeber von der Buchhandlung lehmanns hingewiesen. Dieser ist jetzt aktuell in der zweiten Auflage erschienen und geht neben den obigen Gerätefragen auch auf viele neue Themen wie zum Beispiel die Online Ausleihe aus Bibliotheken ein. Es gibt Ihn im als Download-PDF oder jetzt auch kostenlos per Postzusendung auf Papier.

Der eigentlich kritische Punkt der eBooks ist das Vertragsverhältnis beim Erwerb und die großen Einschränkungen des DRM. Leider haben das viele Verbraucher noch nicht ausreichend erfasst. Gerade Neueinsteiger greifen gerne zum Amazon Kindle, der mit proprietärer Technik eine große Abhängigkeit von einem Anbieter und damit eine negative Einengung des Marktes darstellt. Auch darauf geht der obige Ratgeber ausführlich ein, natürlich nicht ganz uneigennützig, aber legitim.

Link

Schöner Spot zum Thema Tablets und Papier 🙂

Nexus 7 Reparatur

Als Besitzer eines Nexus 7 habe ich mich schon ein paar mal gefragt, wie es darinnen aussieht, wie die Hardware wohl gebaut ist. Angeblich kann man leicht den Akku tauschen.

Das dem so ist, zeigt das folgende Youtube-Video. Die Rolle von den Video-Plattformen für Anleitung und Darstellung von Handgriffen und Wartungstechniken ist wirklich groß, man darf sie nicht unterschätzen.

Dieter Tremel

3. Januar 2013

Seit Weihnachten bin ich Besitzer eines Nexus 7 Tablets mit Android 4.2.1 in der Basisversion mit 16 GB. Es hat meine Erwartungen erfüllt, ist trotz des günstigen Preises wertig und leistungsfähig und wird bereits rege genutzt. Grund für die Anschaffung war:

  • Fortbildung und Kennenlernen der Touch-Bedienung als Paradigmenwechsel
  • Überblick über Natur, Angebot und Qualität von „Apps“
  • Komfort-Fernbedienung für unsere netzwerkfähigen Multimedia-Geräte
  • Test der Handhabung von eBook-Readern und des Lesens auf dem Tablet
  • IMDB-, Wikipedia-, News- und Google-Lookup auch im Wohnzimmer ohne PC

Erstaunlich ist, wie leicht die Bedienung dieser Geräte hier dem nicht-Nerd gemacht wird. Der privat genutzte Computer der Zukunft wird sicherlich ein Tablet sein, Mäuse sind hier vom Aussterben bedroht 🙂

Fazit: Der Einstieg in die neue Welt der mobile devices macht Spaß und hat sich für mich gelohnt. Aber: Die Monopolisierung von Software über den App-Store, die Überwachung der Generierten Daten und die Marktmacht der Anbieter wie Google und Apple muss man deswegen trotzdem nicht mögen.

Neue Nexus Tablets

Durch den Sturm Sandy etwas verhindert, stellt Google seine neuen Geräte im Blogpost vor: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/google-kuendigt-nexus-4-nexus-10-nexus-7-android-4-2-und-music-an-a-864052.html

Um die Android-Version des verbesserten Nexus 7 gab es etwas Verwirrung  aber auch dieses wird mit dem neuen Android 4.2 ausgeliefert. Gestern konnte ich dieses Gerät in die Hand nehmen und war sehr angetan.

Wie ich schon in „Bestes low cost Touchpad“ über das Nexus 7 beschrieben habe, verdienen die Geräte Beachtung: http://www.google.de/nexus/

Bestes low-cost Touchpad

Für alle die gerne ein Touchpad hätten, aber nicht zuviel Geld für ein Gadget ausgeben wollen ist das Google Nexus 7 ein echter Tipp:

  • Verzicht auf 3G Anbindung (GSM, UMTS, LTE) unterwegs, für alle, die das Teil nur zu Hause im WLAN betreiben.
  • Relativ geringer Speicherausbau
  • Verzicht auf Front-Kamera
  • Hervorragendes Display
  • Aktuelles Android und Google App Shop zum Einkaufen
  • Recht gute Akku-Laufzeit

Nachzulesen zum Beispiel in http://www.teltarif.de/google-nexus-7-test-erfahrungen-tablet/news/47893.html und http://www.golem.de/news/nexus-7-im-test-solides-billigtablet-1209-94287.html

Ich hätte das Teil gerne als Nobel-Fernbedienung für unser Wohnzimmer-Heimkino, als EBook-Reader, und natürlich auch um Touch-Gesten zu lernen, da ich diesen Paradigmenwechsel immer noch nicht mitgemacht habe 😉 Mal schauen, wann es im Budget mit drinnen ist.