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Glaubwürdigkeit der Medien

Zwei gute Beiträge im DLF zur Glaubwürdigkeit der Medien und zum Journalismusstil im ÖR-Rundfunk:

„Journalismus hat nicht mehr die Aufklärungsautorität wie vor 20 Jahren“

Vertrauen in die Medien auf der einen Seite, Zweifel an der Unabhängigkeit auf der anderen: Für Journalistikprofessor Michael Haller sind diese Ergebnisse einer Studie Ausdruck von Ratlosigkeit vieler Menschen. Dafür gebe es verschiedene Ursachen, sagte er im Deutschlandfunk.

Michael Haller im Gespräch mit Peter Kapern


sowie

Lauter politisch korrekte Volkspädagogen
Norbert Bolz im Gespräch mit Korbinian Frenzel

Das TINA-Syndrom

„There is no alternative“ wird uns immer wieder in vielen essentiellen politischen Fragen erzählt, gerade dann, wenn sehr teure und zugleich fragwürdige Entscheidungen von großer Tragweite gefällt werden. Damit wir das auch fast alle glauben, beten uns die Medien nahezu einstimmig die echten und vermeintlichen Fakten dazu vor, meistens in einer solchen Vehemenz und Fokussierung auf ein Thema zu einer Zeit, dass man dem nicht entkommen kann.

Am Beispiel Griechenland zeigt ein DLF-Dossier von Brigitte Baetz wie dieses TINA-Syndrom funktioniert:

http://www.deutschlandfunk.de/griechenland-krise-in-deutschen-medien-ungefragte.1170.de.html?dram:article_id=328300

 

Skript „Das TINA-Syndrom“ (PDF-Datei)