Archiv der Kategorie: Musik

All about that bass

Als Smartphone-Spätberufener habe ich immer noch so meine Entdeckungen: Radio on Demand. Während die „Welt am Morgen“-Nachrichten-Magazin-Sendungen, wie sie in Bayern2 und im Deutschlandfunk morgens laufen, mangels Themenvielfalt immer weniger mein Interesse finden, kann ich mit Anwendungen wie der DLF Audiothek viel selektiver meiner Leidenschaft für das Radio nachgehen. So höre ich inzwischen statt des laufenden Programms morgens beim Zähneputzen damit ausgewählte Sendungen. Ironischerweise habe ich früher verächtlich von Leuten gesprochen, die „mit dem Smartphone in die Dusche gehen“, genau das mache ich jetzt fast.

Dabei entdecke ich immer wieder tolle Sendungen und Features, die mich informieren, meinen Horizont erweitern und mich gleichzeitig amüsieren. Hier also mal so ein subjektiv ausgewähltes Beispiel: Eine knappe Stunde über den Bass in der Musik in der Reihe „Freistil“, wie für mich gemacht, mit einem ganzen Bausch von Themen vom Basso continuo des Barock bis Reggae, Drum and Bass und Dubstep, musikalisch, historisch und technisch betrachtet. Empfehlung!

http://www.deutschlandfunk.de/die-kultur-der-tiefen-toene-bass-ist-boss.866.de.html?dram:article_id=407415

Die Kultur der tiefen Töne

Bass ist Boss

Booom! Basstöne sind wie Detonationen. Sie fahren in die Magengrube und lassen Kirchen, Kinos und Clubs erzittern. Als ästhetisches Ausdrucksmittel haben die tiefen Frequenzen ihre Spuren am deutlichsten in der Musik hinterlassen.

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Bayrisches Jazzweekend

Gestern war ich mit Familie und einem jazzkundigen Freund in Regensburg zum bayerischen Jazzweekend, einer tollen Veranstaltung, die ich so das erste mal kennengelernt habe. Wie beim Bardentreffen in Nürnberg ist eine großartige Stadt Kulisse für Bühnen, die an Plätzen für die großen Auftritte und in schönen Hinterhöfen für die kleineren individuellen Acts über sie verteilt sind. Nur eben unter der musikalischen Klammer Jazz. Zu hören ist viel Mainstream, also auch für nicht Jazzfans attraktive Sachen, teils mit Groove, aber auch experimentelleres.

Organ Explosion

Organ Explosion

Wir haben als Höhepunkt die Organ Explosion empfunden, toller Sound auf Hammondorgel und Wurlitzer E-Piano, ich habe sogar eine CD gekauft mit Autogrammen der sympatischen Musiker.

http://bayerisches-jazzweekend.de/2015/

Eine Veranstaltung, die ich für die nächsten Jahre schon wieder auf dem Radar habe!

Morgens immer müde

Wer es noch nicht weiß: Der herrliche Text von Laing’s „Morgens immer müde“ wurde schon lange vorher (1960) von Trude Herr (die, die keine Schokolade will) gesungen, beide Versionen finde ich sehr gelungen:

Ich hoffe, Trude Herr ist mir nicht böse, wenn sie mich in dem Video fast ein bisschen an Beth Ditto erinnert, die ja auch ein komisches Talent und viel Stimme hat.

Zwiefache

Ich höre sehr gerne Zwiefache, wie sie in gerade in dem Landstrich nicht weit von uns, der Holledau verbreitet sind. Bekannt auch die Dellnhauser Musikanten, die sie seit 60 Jahren perfekt spielen. Tanzen kann ich sie leider nicht.

Mein Lieblingszwiefacher ist das „Suserl“:

Gerade kam ein schönes Kalenderblatt in BR2 Radio, dass die erste Erwähnung auf 12.11.1780 datiert.

Gangnam Style

Seit einem Weltspiegel-Beitrag weiß ich über das Stadtviertel Gangnam und den Gangnam-Style von Psy Bescheid 🙂 Deswegen viel mir auch dieses „Ende der Welt“ in BR2 Radio auf:

Wer das meistgesehenste YT-Video aller Zeiten immer noch nicht kennt: