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Jenny Marx

Jenny Marx

Jenny Marx

Gerade im Radio gehört:

Radio-Zeitreisen auf Bayern2 Radio stellt das Leben von Jenny Marx, der Frau von Karl Marx dar, die Ihm 7 Kinder gebar, seine Sekretärin war, und sehr unter dem entbehrungsreichen Leben der Familie litt.

Ein schöner Beitrag, der zum Nachdenken anregt und als erster einer Reihe von sechs die Leistungen der Frauen von berühmten Männern betont, die im Hintergrund mehr wirken, als oft wahr genommen.

Postwachstumsökonomie

Jeder, der nur halbwegs logisch denken kann, begreift, dass das Wachstum begrenzt sein muss, wenn es begrenzende Ressourcen gibt. Auf der Erde gibt es natürlich auch diese Grenzen, wie Fläche, Menge von Rohstoffen, Eingehende Energie von der Sonne.

Trotzdem ist heute das Maß aller Dinge das sogenannte Wirtschaftswachstum, von dem wir angeblich abhängig sind wie der Junkie vom nächsten Schuss. Immer wieder stellen sich Politiker vor die Mikrophone und behaupten, wenn wir nur mehr Wachstum hätten, werde alles gut. Das ist natürlich eine Lüge, wie die Geschichte zeigen wird.

Einer derer, die das gut und erfolgreich erklären, ist Niko Paech, Ökonomieprofessor aus Oldenburg, der Bereits in meinem Post „Wohlstand auch ohne Wachstum“ vorgestellt wird.

Anscheinen hat er einen guten Draht zu Bayern2 Radio, denn er kam jetzt wieder in 2 Sendungen, einem Feature und einem Portrait ausführlich zu Wort:

Wirtschaftswachstum: Darf’s ein bisschen weniger sein? – 03.07.2013
Um das Wirtschaftswachstum ist ein ideologischer Streit entbrannt. Die einen fordern zum Verzicht auf, wir sollten eher schrumpfen als wachsen. Andere sagen, wir brauchen Wachstum, sonst haben wir keine neuen Ideen mehr und allen wird es schlechter gehen. Aber brauchen auch Unternehmen immer mehr Wachstum? Oder können sie auch kreativ sein, ohne immer mehr haben zu wollen?
Nico Paech, Wirtschaftswissenschaftler – 05.07.2013
Nico Paech kritisiert das ständige Ziel des Wirtschaftswachstum. Und daher setzt sich der Ökonom damit auseinander, wie eine ökologisch verträgliche Lebensweise aussehen könnte. „Befreiung vom Überfluss“ heißt sein aktuelles Buch. Moderation: Stephanie Heinzeller

König David und President Obama

Normalerweise bin ich kein Typ für Morgenandachten und Sendungen die mit „Gedanken zu …“ beginnen, sehr häufig sind die Worte der Priester nicht für mich gemacht.

Heute hat im DLF mich der Vergleich von König David mit Obama von Angelika Obert aber erreicht, da er recht konkret auf Sicherheit, Überwachung und auch PRISM eingeht.

Schlappe Energiewende

Gute Glosse mit vielen Wahrheiten auf BR Radio. Schade, dass die bis zum Erbrechen variierte Darreichungsform „Bayerischer GrantlerIn“ inzwischen schon nervt und die an sich guten Inhalte damit auch.

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/notizbuch/kurz-vor-zwoelf-hannerl-grantelt-schlappe-energiewende-100.html

Süßstoff zu Fracking

Fracking soll uns im Gegenzug zu hohen Risiken für gerade mal ca. 20 Jahre angeblich billigeres Erdgas bescheren. Wer sich die Technik anschaut, erkennt, dass dies nur rentabel sein kann, wenn die Risiken und Folgekosten sozialisiert werden. Dazu muss man sich die reisserischen Videos von angezündeten Wasserhähnen gar nicht anschauen.

Christoph Süß sieht dies ähnlich:

Link

Das „Bayerische Feuilleton“ in Bayern zwei Radio auf dem Sendeplatz Samstag 08:05 bis 09:00 ist mir immer wieder ein Genuss. Heute haben sie mit „Hut, Helm, Haube … Jedem Köpfchen sein Deckelchen“ viele Fakten und aktuelle wie historische Gedanken und Geschichten zum Tragen von Hüten gebracht. Köstlich zum Zuhören.

Der Sendeplatz am Samstag morgen zu einem schönen Frühstück verspricht immer Genuss.