Archiv der Kategorie: Familie

Ich bin ein Familienmensch, deswegen gibt es dies Kategorie.

Dieter Tremel

26. Mai 2016

In der ersten Woche der Pfingstferien haben wir uns einen richtig schönen Urlaub geleistet: Mit einem Hausboot auf der Mecklenburgschen Seenplatte zu fahren. Vor fast 15 Jahren hatte ich das schon einmal gemacht und wollte es schon immer mit der ganzen Familie nochmals wiederholen.

Von Rechlin an der Müritz bis Neustrelitz und zurück ging es, also relativ viel Fahrzeit für eine Woche, auch wegen des durchwachsenen Wetters. Da wir lieber Ankern, als in eine Marina zu gehen, waren wir nur in Neustrelitz im Stadthafen über Nacht, sonst mitten in der traumhaften Natur dort vor Anker an schönen Plätzen. Beim Abendessen haben wir dabei reichlich selbst gekochte italienische Pasta vernichtet. Die Vielzahl der Vogelrufe als Konzert aus dem meist ganz nahen Wald ist dabei unvergesslich.

Karte der GPS Tracks der Bootsfahrten

GPS Tracks der Schiffsfahrten

GPS Tracks der Schiffsfahrten

Bis auf das schlechte Wetter in den ersten Tagen, wo die Eisheiligen mal wieder voll zugeschlagen haben, war es rundum gelungen, die Wärme der letzten Tage hat uns wieder versöhnt. Hanna, Hans und ich waren sogar mal Schwimmen.

Diesen „entschleunigten“ Urlaub kann ich nur jedem empfehlen!

 

Dieter Tremel

13. Januar 2015

Hier mal wieder was in persönlicher Sache:

Mein großer Sohn Franz hat eben seine Fahrprüfung bestanden. In einem Telefonat haben wir uns beide sehr über diesen Schritt zum „Erwachsen werden“ gefreut. Im März wird er 18, dann kann er auch ganz alleine fahren.

Ich erinnere mich noch gut an meine Genugtuung und  Freude nach der bestandenen Prüfung und der Aushändigung meines Führerscheins. Auch wenn Abitur und Studium nachher bedeutsamer waren, so war es doch der erste große Schritt „ins eigene Leben“, wo man sich sehr zufrieden zurücklehnen und den eigenen Erfolg genießen kann.

Dieter Tremel

17. Oktober 2014

Jetzt darf ich mal wieder den stolzen Vater geben: Mein Sohn Hans, der für den SC Freising in der B-Jugend mit der Trikot-Nummer 94 Handball spielt, hat durch das Verhalten in einem Spiel einen „Fair Play“-Preis gewonnen:

http://hsg-isar-mitte.de/mannschaften/maennlich/b-jugend-maennlich/501-fair-play-preis-fuer-hans-schemmer.html

Hans hat, als der Schiedsrichter eine Strafe für den Gegner nach seinem Sturz beim Torwurf ausgesprochen hat, den Schiedsrichter eigenständig darauf hingewiesen, dass der Gegner dabei unschuldig war. Der Schiedsrichter hat daraufhin seine Entscheidung korrigiert, was alle Anwesenden zu spontanem Beifall angeregt hat. Fast wie in einem pathetischen Moment eines amerikanischen Films 😉

Man fragt sich natürlich schon ein bisschen, warum so ein Verhalten so selten ist und unüblich ist. Aber das ist wohl zuviel Idealismus, auch im Sport.

Wenn ich bei einem Spiel dabei bin, wundere ich mich immer, was sich die Schiedsrichter insbesondere aus dem Publikum wegen angeblicher oder tatsächlicher Fehlentscheidungen alles gefallen lassen müssen. Ich beneide sie darum nicht. Wikipedia sagt hierzu:

Die Gründe, warum die Verbände unter dem Schiedsrichtermangel leiden, sind vielfältig. Verbale Entgleisungen und Verunglimpfungen durch Spieler, Funktionäre und auch Besucher gegen die Schiedsrichter haben dem Ansehen und der Motivation der „Männer in Schwarz“ erheblichen Schaden zugefügt. In einer Saison werden rund 2000 Handballschiedsrichter ausgebildet. Ca. 60 % davon hören im ersten Jahr auf. Die mittlere Dauer der Schiedsrichtertätigkeit beträgt lediglich ca. 18 Monate.

Dieter Tremel

8. August 2014

Letzten Samstag waren wir wieder einmal auf dem Bardentreffen in Nürnberg, einem tollen Musikfestival, bei dem von Freitag bis Sonntag diese wunderbare historische Altstadt an mehreren Orten zur Bühne von Musikaufführungen wird. Sowohl große Hauptacts, wie auch kleine, für akustische Instrumente geeignete Bühnen sind dabei, die gebotene Musik ist ebenso vielfältig vom tanzbaren Groove bis zum Liedermacher.

Der Eintritt ist frei, viele Menschen bevölkern die Stadt und die Atmosphäre ist wunderbar, auch durch die Straßenmusikanten und Gaukler, die die Strecken zwischen den Bühnen auf eigene Rechnung bereichern. Nicht fehlen dürfen das Bier von der Hausbrauerei Altstadthof in der 1l Bügelflasche, das man häufig bei den Zuschauern sieht, und als Zwischen- oder Hauptmahlzeit die „drei im Weggla„.

http://www.nordbayern.de/events/bardentreffen

Wir haben Hanna die Kinderband Ben & the Sunshine Boys angedeihen lassen, das war schön. Allerdings scheint der Kinderteil in bisheriger Form nicht mehr zu existieren, der BR und Radio Mikro haben hier kein Budget mehr. Das wird immer weniger, die Insel Schütt ist jetzt auch nicht mehr der Standort.

Gegen 16:00 haben wir ein starkes Gewitter (12l/qm in 1h) aushalten müssen, das war schade für die Veranstaltung, die meisten haben aber durchgehalten.

http://www.nordbayern.de/events/bardentreffen/bardentreffen-2014-unwetter-uberrascht-barden-und-besucher-1.3806094

http://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/heftiges-unwetter-beim-bardentreffen/#.U-SPg_n922o

Nach dem Gewitter klarte es wieder wunderbar auf, die Temperaturen war noch gut, so dass wir den Tag mit dem Auftritt von Kofelgschroa, die ich momentan sehr gern höre, ausklingen ließen.

Dieter Tremel

20. Dezember 2013

Gestern hatte ich wieder das Vergnügen, das Weihnachtskonzert der 9. – 12. Jahrgangsstufen des Camerloher-Gymnasium in Freising in der Kirche St. Georg zu hören. Sohn Franz singt dort im Oberstufenchor.

Die Schule ist eines der größten musischen Gymnasien, mit vielen talentierten jungen Menschen und stets gut geführt, entsprechend hoch ist die Qualität der Darbietung. Echter Genuß und das bei freiem Eintritt mit Spendenmöglichkeit. Um einen guten Platz zu kriegen muss man sehr rechtzeitig da sein, in der kalten Kirche nicht so einfach, die letzten müssen stehen.

Um mehr über die Stücke zu lernen, habe ich mal entsprechende Darbietungen in youtube gesucht und eine kleine Playlist gemacht, die einen Eindruck vom Niveau gibt. Die ersten beiden waren Bläser-Arrangements, die ich leider nur in anderen Instrumentierungen finden konnte.

Dieter Tremel

21. Oktober 2013

Am Wochenende war der erste Leichtathletik Wettbewerb, an dem Tochter Hanna teilgenommen hat, beim 12. Pfettrachtaler Lauf, einer Großveranstaltung der Sportvereines SC Pfettrach der Nachbargemeinde. Wir waren sehr gespannt, wie ihre Nerven die Wettkampf-Situation aushalten und ob sie die Motivation hat, die  ganze Runde ihres Wettbewerbes „400 m Bambini“ durchzuhalten.

Erster Platz und riesen Pokal

Erster Platz und riesen Pokal (Bild von Jürgen Englisch)

Zu unserer Überraschung übertraf sie alle Erwartungen, legte eine schnelles Tempo hin und hielt dies die ganze Runde durch. Sie hat klar mit einer Zeit von 1:41 mit Abstand von 19 Sekunden zum zweit-platzierten Mädchen gewonnen! Selbst bei den Jungen wäre sie noch auf dem dritten Platz gelandet.

Seitdem schwebt sie auf Wolke sieben, das war für ihr Selbstvertrauen ein ganz großer Schritt. Uns freut dieser Anschub sehr, hatten wir doch nach den Ferien von ihr vernommen, dass sie nicht mehr zum Training will. Das ist jetzt vorbei, sie ist hoch motiviert. Ist eben schon sehr viel, was auf so einen kleinen Schulanfänger in den ersten Wochen alles zukommt.

Bild von Hanna beim Lauf

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Dieter Tremel

3. August 2013

Die vergangene Woche war eine Woche der Abschiede: Tochter Hanna hatte am Freitag, den 2. Aug 2013 Ihren letzten Kindergartentag. Alle waren ein bisschen traurig, ein Abschiedsfest jagte das andere und jeden Tag lag ein anderes Foto oder Utensil in ihrem Fach, das mit nach Hause zu den Erinnerungen genommen werden wollte. Auch für mich als Vater bewegend, habe ich sie doch 3 Jahre fast jeden Tag dort hingebracht und abgeholt, auch ich hatte meinen letzten Abholtag als Vater, der nächste könnte nur als Opa sein.

Hinzu kam noch, dass die charismatische Leiterin Siglinde Jungbauer, die das Kinderhaus Kunterbunt seit 2004 mit aufgebaut und geprägt hatte, ihren Abschied in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen nahm. Wir kennen sie persönlich, deswegen ging mir auch Ihre Verabschiedungsfeier nahe, weiß ich doch wie Ihr der Kindergarten und ihr Einsatz dafür am Herzen lag.

Aber alles hat auch was Positives: Die Ferien sind da und wir freuen uns auf die Einschulung von Hanna!

Heidenkinder lernen beten

Ein bemerkenswertes Gerichtsurteil ist in Rheinland-Pfalz ergangen: Konfessionslose Kinder eines getrennten Paares mit gemeinsamem Sorgerecht werden per Gericht durch den Vater, gegen den Willen der Mutter, gezwungen am Religionsunterricht teilzunehmen:

http://www.freitag.de/autoren/magda/kinder-lernt-beten

http://www.olg-koeln.nrw.de/presse/l_presse/

Das Argument der besseren Eingliederung kommt immer wieder, meistens sogar von den konfessionslosen Eltern konfessionsloser Kinder. Gerade wieder erlebe ich es bei der Schuleinschreibung von Hanna: Viele Eltern lassen Ihre konfessionslosen Kinder auf Antrag an der katholischen Religionslehre teilnehmen, weil sie sich einen bessere Klassenaufteilung und Chancengleichheit erhoffen. Dabei habe ich von mehreren Lehrern die Aussage, dass die Zeiten von „Ausländerklassen“ lange vorbei sind und viel mehr die Ortsteile wegen der Schulbusse ein Kriterium sind. Die Kinder verschiedener Konfessionen lernen gemeinsam und gehen für den Religionsuntericht auf Wanderschaft in ein anderes Zimmer. Ich bin geneigt das zu glauben.

Da es recht viele konfessionslose Kinder sind geben die Eltern hier freiwillig Gestaltungsspielraum ab: Statt den Ethikuntericht für eine stetig steigende Anzahl  Kinder attraktiv zu gestalten, stecken sie Ihre Kinder wider die Überzeugung in die Religionslehre und schaffen so erst die benachteiligte Minderheit, die sie vermeiden wollen. Hier sind die Lehrer und Schulen oftmals weiter als die Eltern.

Dieter Tremel

17. April 2013

Hier mal wieder etwas in eigener Sache, von Vaterstolz geprägt.

Gestern hatte meine Tochter Hanna einen großen Tag, denn Ihr Einschulungstest in der Grundschule hat stattgefunden. Dass Hanna schulreif ist, war ich mir relativ sicher, aber das große Lob der beiden testenden Lehrerinnen hat mich um 2 cm wachsen lassen 🙂 Beate und ich haben uns darüber sehr gefreut.

Am späten Nachmittage hat Hanna noch eins drauf gesetzt: Sie wurde von einer Kindergartenfreunding mit zum Leichtathletiktraining der DJK Altdorf mitgenommen. Leichtathletik war immer die Wunsch-Sportart von mir für unsere Tochter, da es ein Sport ist, wo Weiblichkeit und Leistung wunderbar zusammen harmonieren. Ein messbarer Sport, bei dem gute Ergebnisse auch dem Laien unmittelbar sichtbar sind, nicht nur einer erfahrenen Schiedsrichter-Jury wie etwa beim Eiskunstlauf oder beim Turnen.

Die Trainerin wollte Hanna erst gar nicht nehmen, weil Kinder meist ab 6 Jahren als reif für dieses Training angesehen werden und sie das erst im August wird. Es sind auch sehr viele Kinder in dieser Gruppe. Nach dem Probetraining ganz anders: Hanna hat so konzentriert, ehrgeizig und freudig mitgemacht, dass sie positiv aufgefallen ist und dort als Nachwuchs wirklich willkommen ist. Für mich ist damit ein Wunsch in Erfüllung gegangen, ich würde mich freuen wenn die Kombination von Hanna und Leichtathletik eine Zukunft hat 🙂