2015 in Bayern wirklich Rekordsommer

Mal wieder ein Hinweis auf ein Wetterthema, die Tagesschau-Meteorologen befassen sich mit dem heißen Sommer 2015:

http://wetter.tagesschau.de/wetterthema/2015/09/18/noch-ein-paar-worte-zum-sommer-2015.html

Zusammenfassung: 2015 war gut, 2003 aber noch besser. Lokal in Bayern war aber 2015 nicht nur gefühlt besser, sondern auch nach Zahlen.

Auch noch ein ein kleiner Rekord im Thema: In der Nacht vom 16.9. auf den 17.9. hatten wir am Flughafen München um Mitternacht noch 21°, am 17.09. wurden Mittags die 30° erreicht, aber eben nur hier im seligen Bayern.

2 Gedanken zu „2015 in Bayern wirklich Rekordsommer

  1. Horatio

    In Dachwohnungen, aber nicht nur dort, war sowohl der Sommer 2003 als auch 2006 und jetzt 2015 schauderhaft heiß. Schwüler ist es durch die Klimaveränderungen geworden, und in Großstädten ist es in dicht bebauten Gegenden nachts oft unerträglich, und man findet kaum Schlaf. „Gut“ finden das immer weniger, auch in unserer Welt, in der 500 Millionen soviel Ressourcen verbrauchen (nicht nur, aber auch die manischen x-mal-übers-Wochenend-Vielflieger) wie der Rest der Menschheit. Mit der Vielfliegerei hat auch eine absurde Ahnungslosigkeit eingesetzt – Zitate wie „Ich komm grad ausm Kurzurlaub, da waren 37°, und hier ist jetzt ächt Winnta“ (es waren gegen 19 Uhr mitten im deutschen September 24°…) sind keine Ausnahmen mehr. Und warum die klimaschädliche manische Vielfliegerei immer noch fast steuerfrei ist (Bus, Bahn zahlen all die Steuern, die Flieger nicht zahlen – Benzinsteuer, Mehrwertsteuer, Ökosteuer) – man versteht es nicht. Eine kollektive Florida-Sehnsucht – die Leute, die dann mal 5 Jahre dorthin zogen, nicht mehr teilen: immer heiß, immer Sonne, 365 Tage im Jahr. Monotonie….“Sex……in der Wüste….“(old song).

    1. Dieter Tremel Beitragsautor

      Sorry, wenn ich warme Sommer gut finde, ich mag es nun mal gerne so warm. Ich benutzte aber keine Klimaanlagen und zu den beschriebenen Kurzurlaubern gehöre ich auch nicht.
      Das ein solcher Sommer auch negative Auswirkungen hat und man den Rasen und die Laubbäume auch nicht fragen dürfte, ist mir dabei schon klar.

      Die Nächte in den Städten sind sicherlich zu warm. Ich frage mich, warum den Zusammenhang mit Gabionen und Steinschüttungen keiner sieht, die wie Batterien für die Wärme funktionieren und sie Nachts wieder abgeben. (http://hotchpotch-blog.de/2013/04/11/steinwusten-in-unseren-orten/).

      Ideal mochte ich auch immer sehr gerne! https://www.youtube.com/watch?v=MKw0X7nPmb8

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