Kosovokrieg

Im Zusammenhang mit der Ukrainekrise wird sehr häufig das Völkerrecht bemüht. So wurde am Anfang noch durchaus dialektisch und kontrovers diskutiert, ob man im Falle der Krim von einer „Annektion“ sprechen könnte, inzwischen ist das vergessen und gibt es kaum einen Nachrichtenbeitrag in den Medien, wo das Wort „Annektion“ nicht gleich hinter Ukraine und Putin (nicht Russland!) kommt. Neulich habe ich von einem Vorschlag gelesen, die Krim doch nochmals unter neutraler Beobachtung abstimmen zu lassen, gute Idee, aber davon hört man schon deutlich weniger.

Da ist es durchaus mal wieder sinnvoll, sich die Erinnerung an die Auslegung des Völkerrechts „des Westens“ im Kosovokrieg wachzurufen, wie dies im folgenden Artikel auf den Nachdenkseiten fundiert passiert:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=26525

Jetzt könnte man natürlich sagen, wer ist der Autor Reinhard Lange, was macht ihn kompetent für diesen Artikel? Ich habe auch nichts über ihn gefunden. Liest man aber die selben Ereignisse im Wikipedia Artikel (https://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg) nach, kommt der Konflikt aber nicht besser weg. Für die, die jetzt reflexartig „Verschwörungstheorie“ ausrufen, sei die folgende Grafik über die Herkunftsländer der Asylbewerber in Deutschland empfohlen, wegen deren großer Anzahl die Betroffenen Kommunen wie zum Beispiel Passau leiden:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/154287/umfrage/hauptherkunftslaender-von-asylbewerbern/

Hier sind die Kosovaren deutlich führend vor den Syrern und Serben, dieser Fakt wird immer gerne übersehen, wenn wir uns Sorgen um die „Schleuserbanden“ in Libyen machen. Die Afrikaner müssen ja alle in Süditalien und Griechenland bleiben, beides sehr wohlhabende Regionen.