Kurzstudie zur historischen Entwicklung der EEG-Umlage

Die erneuerbaren Energien dienen immer noch als Sündenbock für die Strompreis-Steigerungen, die die EEG Umlage verursacht. Dabei ist es nicht die Art Strom zu erzeugen, die die Kosten schafft, schließlich wird doch plötzlich viel mehr, ja sogar oft zuviel Strom produziert. Es sind die Ausgleichszahlungen für die bisherigen großen Player und Kraftwerksbetreiber, die bedingt durch das so absurde gewollte Regelwerk den Preis treiben. Allerdings nur für die Haushalte, der Preis für die Großverbraucher sinkt und, dank vieler Ausnahmen, beteiligen sie sich auch kaum an dem EEG-Kosten.

Jetzt soll auch noch der Eigenverbrauch damit belegt werden, wenn man selbst in eine Anlage investiert und den Strom inhouse verbraucht, grotesk. Mal sehen, was unsere GroKo heute „unter Zeitdruck“ als Überraschungscoup während der Fußball-WM dazu beschließt.

Eine Kurzstudie zur historischen Entwicklung der EEG-Umlage, die das Frauenhofer-Institut jüngst veröffentlicht hat,  zeigt viele interessante Details:

Die EEG-Umlage wird häufig als Indikator für die Kosten der Energiewende herangezogen und hat in den letzten Monaten für viel Diskussion in Politik und Medien über die Bezahlbarkeit des Stroms in Deutschland gesorgt, denn sie ist von 0,19 Cent/kWh im Jahr 2000 auf mittlerweile 6,24 Cent/kWh in 2014 gestiegen. Diese Kurzstudie gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der EEG-Umlage und über die verschiedenen Faktoren welche zu diesem signifikanten Anstieg beigetragen haben. Wie sich zeigt, spielen neben dem reinen Ausbau der erneuerbaren Energien noch weitere Faktoren eine entscheidende Rolle.

http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/data-nivc-/kurzstudie-zur-historischen-entwicklung-der-eeg-umlage.pdf