Sergej Lawrow zur Krise der Ukraine

Wenn die Krise in der Ukraine nicht etwas abkühlt und Probleme gelöst werden, wird dies der ukrainischen Bevölkerung viel Leid, der dortigen Wirtschaft den Zusammenbruch, und uns viele Kosten für Unterstützungsleistungen bringen. Schon jetzt spricht Finanzminister Schäuble von der Gefährdung unserer Sparziele. Die Erhaltung einer nahezu bankrotten Ukraine unter Fortbestand der Krise ist ein neues Loch, in das große Summen von EU-Geldern verschwinden werden. Unser Geld, das damit mehr den geopolitischen Interessen der USA, als unseren Wirtschaftsinteressen dient.

Da ich dies nicht möchte, verweise ich hier auf einen Gastbeitrag des russischen Außenministers Sergej Lawrow im britischen Guardian, übersetzt von freitag.de. Nein, dieser Blog ist nicht das Sprachrohr der russischen Regierung, und ich möchte von den Russen genauso wenig wie von den Chinesen oder Amerikanern regiert werden. Aber die Vorschläge zur Ukraine und der Duktus des Beitrags erscheinen mir lesenswert, vernünftiger als so manche westliche Äußerung, wie sie zum Beispiel im heute-Journal verbreitet wird.

http://www.freitag.de/autoren/the-guardian/deeskalation-beginnt-mit-rhetorik