Intel Chips laden Backdoors nach?

Sehr interessant: Lenovo, chinesischer Käufer der IBM PC Sparte, soll mit seinen Computern angeblich für China spionieren. Huch, dieser Post wird auf einem Lenovo ThinkPad geschrieben 🙂

Der Artikel nennt aber dann wenig Details zu Lenovo, im wesentlichen wird nur eine Vorgabe der USA aus 2006 genannt. Viel interessanter sind die beiden zitierten Artikel über die Fähigkeit von Intel Chips, über Updates Funktionalitäten zu ändern oder gar Schadprogramme nachzuladen.

Ich habe mich bei der Diskussion über den Bundestrojaner immer gefragt, wie der Code auf den Rechner eines aufmerksamen Nutzers kommen soll. Im Grundsatz wäre das erstmal nicht möglich, wenn Microsoft oder beispielsweise Virensoftware-Hersteller nicht helfen und die Software in Ihre Update-Mechanismen einschleusen. Besuchen also dunkel gekleidete Männer in Abwesenheit die Wohnung und spielen was auf der Maschine ein?

Die Artikel zeigen, wie es auch noch gehen könnte: Schon die Hardware gestattet es, den Computer aus der Ferne umzudefinieren.

So wie es Open Source Software gibt, müsste es eigentlich irgendwann auch freie Hardware geben für PCs und Tablets geben, damit Chipsätze wirklich nur die Funktionen erfüllen, die der Nutzer haben will, und nicht die der Verkäufer der Gadgets und der Geheimdienste. Ich bin gespannt, ob ich das noch erlebe.

http://sz.de/1.1734821

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