Wir geben jedem Deal ein Rating…

Wie schon bei der holländischen Tulpenkrise als erster Spekualitionsblase war natürlich auch vor der großen Bankenkrise zu sehen, dass das nicht gut gehen kann. Ist auch gar nicht wichtig, wie es endet, Hauptsache man verdient noch dran, bevor es endet.

Ein bisschen scheint mir das wie Wellenreiten: Man weiß, die Welle wird am Strand brechen, trotzdem surft man sie möglichst lange und das macht Spaß. Wenn man zum richtigen Zeitpunkt aussteigt passiert nichts, manchen erwischt es, der den Zeitpunkt verpasst hat.

Dagegen hätte ich ja nichts, nur dass man heutzutage die Schäden der „systemrelevanten“ Spekulanten durch die Steuerzahler ausgleichen lässt, ist die neue Erfindung, die mir nicht gefällt.

Mit welchen Sprüchen und welcher Einschätzung die Protagonisten der Finanzkrise, in diesem Fall Standard & Poor’s, dies durchziehen, zeigt sehr amüsant der folgende Artikel:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/us-klage-gegen-s-p-details-der-klageschrift-a-881710.html