Der Unterschied zwischen Ausleihen und Ausleihen

http://www.heise.de/newsticker/meldung/E-Books-Streit-um-das-Ausleihen-elektronischer-Buecher-1763096.html

Schon mehrfach habe ich beklagt, dass man bei eBooks rechtlich so schlecht gestellt ist und eigentlich kein Buch mehr besitzt, sondern nur noch lesen darf. Dabei war das Leserecht bisher zeitlich unbegrenzt, dieser Artikel offenbart nun eine noch weiter reichende Idee: Man darf ein Buch nur noch eine bestimmte Zeitlang lesen und zahlt trotzdem dafür.

Ist schon erstaunlich, wie die Betriebswirte und Marketing-Strategen es schaffen immer weniger für nahezu das gleiche Entgelt zu verkaufen. Irgendwo bewundere ich das sogar, wenn es mich nicht auch so anwidern würde.

Schön zeigt der Artikel, dass der eBook-Anbieter sich plötzlich nicht mehr von den uns bekannten Entleih-Bibliotheken unterscheidet. Da wird der Bücherkauf soweit reduziert, dass man das gleiche macht wie städtische Büchereien und das aber für viel mehr Geld. Ist aber auch wirklich peinlich. Da bleibt nur eines: mit Lobby-Arbeit auf die Schließung der Bibliotheken dringen, damit diese die schöne neue Welt nicht stören.

Das hat z.B. dieser Forenbeitrag auch erkannt.