Elektroauto-Subvention: Wahnsinn reloaded

War schon die Verschrottungsprämie für Altautos ein Wahnsinn, so wäre es jetzt auch eine Förderung für Elektroautos.

  • Nur wenn der Strom aus regenerativen Quellen kommt, ist es umweltfreundlich.
  • Die Batterietechnik muss sich ändern. Nicht alle können sich ein Lithiumionen-Pack für 15000 € leisten. Lithium wird knapp.
  • Erst wenn der Verbraucher akzeptiert, dass Elektroauto Leichtbau heißt und nicht Panzer mit allen Extras, werden sinnvolle Elektroautos verkauft. Die Petroleum-Heizung für den Winter muss als Hightech verstanden werden, nicht als archaisch.
  • Wenn die Industrie sich auf freie, standardisierte und nicht proprietäre Ladesysteme einigen kann, wird es auch bezahlbarer. Beispiel Renault: Der Elektriker soll ein Renault-Kästchen in die Garage setzen. Was ist, wenn der nächste ein Toyota ist?

Sehr schön sagt dies auch http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Akkus-noch-nicht-ausgereift-ohne-Leichtbautechnologie-CO2-Bilanz-zweifelhaft/forum-239137/msg-22514483/read/

Ein Gedanke zu „Elektroauto-Subvention: Wahnsinn reloaded

  1. Bloggerpaul

    Hallo,

    zum Umweltgedanken: Elektroautos haben den riesen Vorteil die in kinetische umgewandelte Energie wieder in chemische Energie umwandeln und speichern zu könnnen. Zwar in begrenzten Umfang, aber welcher Verbrenner Treibstoff wieder regenerieren ?
    An der Batterietechnik hat sich in den letzten zehn Jahren einiges geändert. Und die Forschung geht weiter. Es gibt bereits Lipos welche mit 5C geladen werden können, was sich jedoch drastisch negativ auf die Lebenszeit auswirkt. Auch die Preise für Lipos sind trotz mangenlder Rohstoffe gefallen.
    Dem Verbraucher interesiert Leichtbau nicht, wenn man Ihn nicht sieht. Auch heute werden schon Leitbauteile in Autos verbaut ohne dass es der Käufer sieht und so ist es ihm dann auch egal, ob z.B. die Motorhaube auch Kunststoff ist oder aus Blech.
    Die Ladesysteme sind einfach Zubehör wie ein Fahradständer oder ein Hardtop. Sie müssen dann einfach mit dem KFZ verkauft werden. Allerdings wäre eine SDtandard wünschenswert, damit man nicht nur in der heimischen Garage in den Genuß einer schnellen Ladung kommen kann.
    Generell ist eine Subvention auch eine Wettbewerbsverzehrung und deshalb in einer Freien Marktwirtschaft nicht wünschenswert. Auch wenn man in Deutschland eine Sozialen Marktwirtschaft anstrebt (wo bei ich jedoch nicht überzeugt bin, dass dieses Streben auch von der Regierung angestrebt wird) wird es wieder zu einer Unterstützung der „großen“ Autoindustrie kommen und die kleinen Erfinder und Pioniere auf der Strecke bleiben.

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