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Um es nach dem letzten Post zum Thema Polizeieinsatz auf dem G20 klar zu machen: Ich halte gar nichts von Gewalt und Randale, auch nicht als Ausdruck des politischen Protestes, auch nicht gegen einen pompösen G20 Gipfel.

Die (jungen?) Leute, die diese Form des Ausdrucks wählen, machen solche Polizeieinsätze erst möglich, die zu einer Verschiebung des Fokus der Aufmerksamkeit von den Inhalten der Globalisierungsgegner zu den Straßenschlachten zur Folge haben. Die Berichterstattung wechselt völlig zum Straßenkampf, der oberflächliche Beobachter setzt Protest gegen G20 mit Gewalt, Krawall und Chaos gleich. Dies hat zur Folge, dass der Gipfel so erst die höheren Weihen bekommt, der inhaltliche Protest wird diskreditiert.

Die gewaltsam Protestierenden sind imho die nützlichen Idioten, die eine Inszenierung, wie so ein Gipfel in einer deutschen Großstadt zwangsläufig ist, erst mit der nötigen Würze versehen, die es den Innenministern möglich macht, sich mal wieder als Garant der Ordnung und Sicherheit zu präsentieren und es den Medien möglich macht, den Protest in ein negatives Licht zu rücken. Sie erweisen damit niemandem einen Dienst, auch nicht dem G20 Protest.

Der Postillon drückt es mal wieder sehr gut aus:

Quelle: Der Postillon: G20-Staaten beschließen sozialere Weltordnung, weil Linksautonomer Twingo angezündet hat

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