Archiv für den Monat: Dezember 2012

Vergleich von JVM-Web-Frameworks

Der Vergleich von Web-Frameworks ist eine unendliche Geschichte. Eben habe ich mich schmerzlich von JSF abgewandt und Apache Wicket zugewendet. Das Urgestein Matt Raible hat dazu auf Spring I/O 2012 einen guten Vortrag gehalten:

http://de.slideshare.net/mraible/comparing-jvm-web-frameworks-spring-io-2012

Seine Sicht ist zwar subjektiv, wie immer, aber er hat zu dem Thema wirklich sehr viele Argumente und viel zu sagen.

Ramanujan: Mathematik Genie wie von Hollywood erdacht

Heute jährt sich zum 125 mal der Geburtstag des Indischen Wunder-Mathematikers S. Ramanujan, dessen Geschichte so unglaublich und wunderbar ist, das sie eigentlich von Hollywood ausgedacht sein müsste. Ich habe ihm Studium nichts von ihm gehört, erst der folgende Artikel hat mich darauf gebracht:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/genie-aus-indien-mathematiker-ehren-sriniwasa-ramanujan-a-873462.html

Vertiefender in Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/S._Ramanujan

Unglaubliche Geschichte.

„Das liebe Gott“ als Aufreger

Da gibt es doch wirklich viele Gründe Kristina Schröder zu kritisieren. Aber kaum sagt sie etwas, was ich zwar etwas komisch finde aber sofort mit tragen würde wird sie aus Ihren Reihen kritisiert:

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/unmut-in-der-union-ministerin-schroeder-und-das-liebe-gott/7553428.html

Haben wir denn wirklich keine anderen Probleme?

Bewertungshoheit über die Armutsstudien

Weihnachten scheint auch die Zeit der Armutsstudien und -Berichte zu sein. Haben erst neulich die Wohlfahrtsverbände Ihr Papier veröffentlicht, hat doch zufällig FDP-Minister Rösler an dem Tag seine Version herausgebracht, aber der ist hier nie der gleichen Meinung und lässt die Berichte ja gerne umschreiben.

Wie sehr der aktuelle Armutsbericht des Pariätischen Wohlfahrtsverbandes aufrüttelt zeigt der zynische Kommentar einer konservativen Zeitung, der wenig von den Nöten der Menschen und mehr vom Job-Wunder spricht.

Zentral scheint mir der Begriff der „working poor“ und der damit verbundene der „Hartz IV Aufstocker“, deren Anzahl ständig steigt. Mit Hartz IV wurde ein System geschaffen, dass die Löhne im Niedriglohnbereich ohne Grenzen gegen Null streben lässt, was Herr Schröder und Herr Clement wohl durchaus so gewollt haben. In vielen Bereichen ist der Minijob der Standard, sozialversicherungspflichtig arbeitet dort kaum mehr einer. Die Statistiker freut das noch, weil die Arbeitslosen-Zahlen damit niedrig gehalten werden können.

Reicht es nicht zum Leben, stockt der Staat auf. Das ist nicht weniger als die steuerfinanzierte Subventionierung von Arbeit und eine der groben Fehlstrukturen unserer Zeit. Wird Hartz IV nicht reformiert, so helfen nur Mindestlöhne in allen Branchen. Mindestlöhne schützen nicht nur den Arbeiter, sondern auch den Staat vor Aufstockung und damit uns alle. Letzteres wird nie erwähnt, erscheint mir aber fast noch wichtiger.

Link

Bei einer Fassrolle kann man eine Tasse einschenken. Dies und anderes führt ein erfahrener Pilot in dem erstaunlichen kurzen Video vor:

Fernsehen im Netz aufnehmen

Dass die Online-Videotheken der Gebühren-finanzierten Sender Beiträge nur 7 Tage erreichbar halten und dann „depulizieren“ habe ich schon mehrfach kritisiert. Gerade hat der DLF einen Beitrag zu Online-Videotheken gebracht, der eine kleine Lösung dafür darstellt.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/1955280/

In dem Beitrag werden gegen Ende zwei Programme genannt, die dies in privatem Rahmen tun, und die ich auch mal testen werde:

UN kritisiert Israels Siedlungspolitik

In neuer Deutlichkeit und vor allem in europäischer Geschlossenheit kritisiert die Uno die angekündigten Siedlungsbau-Vorhaben Israels. Nur die USA verhindern eine Verurteilung des Vorgehens Israels. Dass auch Deutschland hier eine klare Position einnimmt ist ein großer Fortschritt und auch als Pluspunkt der Regierung Merkel zu werten.

http://sz.de/1.1555458
http://sz.de/1.1555557